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Leitfaden · kostenlos · Ausgabe August 2026

Der Dürre-Leitfaden – Bodenwasser, Trockenstress, Präparate

Wie viel Wasser ein Boden speichert, wie lange ein Bestand damit auskommt, was in einer Trockenphase noch hilft und was erst im nächsten Jahr wirkt. Der Leitfaden verbindet Bodenkunde mit der Arbeit mit den biodynamischen Präparaten, nennt Mengen und Uhrzeiten und endet mit einer Checkliste und einem Protokollbogen für den Schlag.

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    A4, 19 Seiten, Weitergabe unverändert erwünscht

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Titelseite des Dürre-Leitfadens der Präparatekiste
Der Titel der Ausgabe August 2026.

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Fünf Seiten aus dem Leitfaden.

  1. Seite 4 des Leitfadens mit Balkendiagramm der Feldkapazität je Bodenart
    Seite 1 von 5Der Wasservorrat im Boden: nutzbare Feldkapazität je Bodenart, zwei Rechenbeispiele.
  2. Seite 10 des Leitfadens, Tabelle der Präparate in der Trockenphase
    Seite 2 von 5Die Präparate in der Trockenphase: Mittel, wann und wie, Menge je Hektar.
  3. Seite 15 des Leitfadens, Fahrplan durch die Trockenphase
    Seite 3 von 5Der Fahrplan: drei Zeiträume, zwei Spuren nebeneinander.
  4. Seite 17 des Leitfadens, Checkliste
    Seite 4 von 5Die Dürre-Checkliste zum Abhaken.
  5. Seite 18 des Leitfadens, Protokollbogen
    Seite 5 von 5Das Dürre-Protokoll: Regen, Index, Maßnahme, Wirkung.

Vier Teile

Teil 1 rechnet den Wasservorrat: Dürremonitor lesen, nutzbare Feldkapazität je Bodenart, Durchwurzelungstiefe, zwei Rechenbeispiele, Humus und Bodenwasser, Infiltration und Verdunstung, der Tau, die Pflanze bei Wassermangel. Teil 2 sammelt, was in Tagen und Wochen noch wirkt: am Boden Bedeckung, Hacken, Befahrung; mit den Präparaten Hornmist abends als Nebel, 500 Urticae, Fladenpräparat und die Regel für den Hornkiesel, dazu Sequenzen zum Ausprobieren und das Ansetzen und Ausbringen.

Teil 3 geht über Jahre: Vorsorge am Boden mit Zwischenfrucht, Gefüge, Wurzelraum und Windschutz, mit Grenzwerten für Reifendruck und Radlast, und Vorsorge mit den Präparaten über Bodenleben, Wurzeltiefe, Humus und Krümelgefüge. Ein Fahrplan legt beide Spuren über drei Zeiträume nebeneinander. Teil 4 bringt die Bögen: Dürre-Checkliste und Dürre-Protokoll, frei nachdruckbar.

Die Präparate in der Trockenphase

Hornmist 500 oder 500P abends bis in die einsetzende Nacht als feiner Nebel auf die Kulturen und um die Fläche herum, sonst früh am Morgen, solange Tau liegt, 100 g in 25 bis 35 Liter je Hektar. Kräftiger wirkt 500 Urticae: die vierfache Menge Hornmist in Brennnesseltee gerührt. Bei drohender Notreife Hornmist grobtropfig auf den Boden zwischen den Kulturen. Das Fladenpräparat bringt alle Kompostpräparate zusammen auf die Fläche. Für den Hornkiesel gilt in der Trockenphase eine eigene Regel, die der Leitfaden auf Seite 10 nennt.

Belegkennzeichnung

Jede Angabe im Leitfaden trägt eine Marke: MESSUNG für Feldversuch oder amtliche Daten, WERK für die Fachliteratur, BERICHT für den Erfahrungsbericht ohne Vergleichsfläche. Die Quellen stehen auf Seite 16: biodynamische Praxisliteratur, Forschung (unter anderem der DOK-Versuch), amtliche Daten des Deutschen Wetterdienstes und der Praxisnetzwerke.

Für wen der Leitfaden gemacht ist

  • Acker und Grünland

    Wasservorrat je Schlag, Befahrung und Bedeckung, Hornmist als Nebel und die Sequenzen über Tage.

  • Gemüse, Obst und Wein

    Hornkiesel vor und nach der Blüte, die Fläche um die Kultur herum, Mulch und Hacken am Abend.

  • Für den Hausgarten

    Lehm und Kamillentee zum Hornmist, die Rechenbeispiele in klein, die Checkliste am Gartenzaun.

Häufige Fragen

Was kostet der Leitfaden?

Nichts. Das PDF liegt frei und ohne Anmeldung zum Herunterladen, die Weitergabe unverändert ist erwünscht.

Gibt es die Rechnung auch als Werkzeug?

Ja. Die Lektion „Boden in der Trockenheit“ auf dyyna.bio rechnet den Wasservorrat für den eigenen Boden aus Bodenart, Wurzeltiefe und dem Regen der letzten Wochen.

Kann ich das Protokoll einzeln drucken?

Ja. Das Dürre-Protokoll liegt als eigenes Arbeitsblatt unter handbuch.praeparatekiste.de/arbeitsblaetter, frei nachdruckbar; die Checkliste steht auf Seite 17 des Leitfadens.

Für welche Betriebe gilt der Leitfaden?

Für biodynamische Betriebe mit Acker, Gemüse, Obst und Wein. Mengen sind je Hektar angegeben; der Hausgarten rechnet sie herunter.

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