Der Dürre-Leitfaden – Bodenwasser, Trockenstress, Präparate
Wie viel Wasser ein Boden speichert, wie lange ein Bestand damit auskommt, was in einer Trockenphase noch hilft und was erst im nächsten Jahr wirkt. Der Leitfaden verbindet Bodenkunde mit der Arbeit mit den biodynamischen Präparaten, nennt Mengen und Uhrzeiten und endet mit einer Checkliste und einem Protokollbogen für den Schlag.
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- 19Seiten A4
- 4Teile: Vorrat, akut, langfristig, Bögen
- 2Spuren: am Boden, mit den Präparaten
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Fünf Seiten aus dem Leitfaden.
Vier Teile
Teil 1 rechnet den Wasservorrat: Dürremonitor lesen, nutzbare Feldkapazität je Bodenart, Durchwurzelungstiefe, zwei Rechenbeispiele, Humus und Bodenwasser, Infiltration und Verdunstung, der Tau, die Pflanze bei Wassermangel. Teil 2 sammelt, was in Tagen und Wochen noch wirkt: am Boden Bedeckung, Hacken, Befahrung; mit den Präparaten Hornmist abends als Nebel, 500 Urticae, Fladenpräparat und die Regel für den Hornkiesel, dazu Sequenzen zum Ausprobieren und das Ansetzen und Ausbringen.
Teil 3 geht über Jahre: Vorsorge am Boden mit Zwischenfrucht, Gefüge, Wurzelraum und Windschutz, mit Grenzwerten für Reifendruck und Radlast, und Vorsorge mit den Präparaten über Bodenleben, Wurzeltiefe, Humus und Krümelgefüge. Ein Fahrplan legt beide Spuren über drei Zeiträume nebeneinander. Teil 4 bringt die Bögen: Dürre-Checkliste und Dürre-Protokoll, frei nachdruckbar.
Die Präparate in der Trockenphase
Hornmist 500 oder 500P abends bis in die einsetzende Nacht als feiner Nebel auf die Kulturen und um die Fläche herum, sonst früh am Morgen, solange Tau liegt, 100 g in 25 bis 35 Liter je Hektar. Kräftiger wirkt 500 Urticae: die vierfache Menge Hornmist in Brennnesseltee gerührt. Bei drohender Notreife Hornmist grobtropfig auf den Boden zwischen den Kulturen. Das Fladenpräparat bringt alle Kompostpräparate zusammen auf die Fläche. Für den Hornkiesel gilt in der Trockenphase eine eigene Regel, die der Leitfaden auf Seite 10 nennt.
Belegkennzeichnung
Jede Angabe im Leitfaden trägt eine Marke: MESSUNG für Feldversuch oder amtliche Daten, WERK für die Fachliteratur, BERICHT für den Erfahrungsbericht ohne Vergleichsfläche. Die Quellen stehen auf Seite 16: biodynamische Praxisliteratur, Forschung (unter anderem der DOK-Versuch), amtliche Daten des Deutschen Wetterdienstes und der Praxisnetzwerke.
Für wen der Leitfaden gemacht ist
Acker und Grünland
Wasservorrat je Schlag, Befahrung und Bedeckung, Hornmist als Nebel und die Sequenzen über Tage.
Gemüse, Obst und Wein
Hornkiesel vor und nach der Blüte, die Fläche um die Kultur herum, Mulch und Hacken am Abend.
Für den Hausgarten
Lehm und Kamillentee zum Hornmist, die Rechenbeispiele in klein, die Checkliste am Gartenzaun.
Häufige Fragen
Was kostet der Leitfaden?
Nichts. Das PDF liegt frei und ohne Anmeldung zum Herunterladen, die Weitergabe unverändert ist erwünscht.
Gibt es die Rechnung auch als Werkzeug?
Ja. Die Lektion „Boden in der Trockenheit“ auf dyyna.bio rechnet den Wasservorrat für den eigenen Boden aus Bodenart, Wurzeltiefe und dem Regen der letzten Wochen.
Kann ich das Protokoll einzeln drucken?
Ja. Das Dürre-Protokoll liegt als eigenes Arbeitsblatt unter handbuch.praeparatekiste.de/arbeitsblaetter, frei nachdruckbar; die Checkliste steht auf Seite 17 des Leitfadens.
Für welche Betriebe gilt der Leitfaden?
Für biodynamische Betriebe mit Acker, Gemüse, Obst und Wein. Mengen sind je Hektar angegeben; der Hausgarten rechnet sie herunter.
Dazu passt
- Das Biodynamische Betriebsheft 2027Hitze und Trockenheit, Starkregen und Nässe als Kapitel, dazu das Wetterereignis-Protokoll.
- Hornmist 500 im LexikonDas Präparat, um das sich der akute Teil dreht.




