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Gartenarbeit · Jäten

Unkraut jäten nach dem Mondkalender 2026

Jäten und Hacken sind Bodenarbeit. Die biodynamische Praxis legt sie in den absteigenden Mond auf einen Wurzeltag. Pierre Masson hat beobachtet: Nach Bodenarbeit bei Mond im Steinbock keimt weniger Beikraut, Bodenarbeit bei Mond im Löwen weckt viele Samen im Boden.

Die nächsten Tage zum Jäten

Tage mit absteigendem Mond in den nächsten vier Wochen. Wurzeltage und Tage mit Mond im Steinbock sind markiert, ungünstige Stunden stehen mit Uhrzeit dabei.

Uhrzeiten für Europe/Berlin

Bodenarbeit im absteigenden Mond

Beim absteigenden Mond sieht die Tradition die Kräfte im Boden und in der Wurzel. In diese Zeit fallen Pflanzen, Düngen, Kompost und alle Bodenarbeit, also auch Hacken und Jäten. Der Tagestyp dazu ist der Wurzeltag: Der Mond steht dann vor Stier, Jungfrau oder Steinbock. Masson legt das oberflächliche Einarbeiten in den absteigenden Mond, wenn möglich an den Abend eines Wurzeltages.

Steinbock und Löwe

Masson beschreibt eine Beobachtung aus der Praxis: Nach einer Bodenbearbeitung bei Mond im Steinbock keimt weniger Beikraut. Eine Bearbeitung bei Mond im Löwen hebt dagegen die Keimruhe vieler Samen im Boden auf. Wer Unkraut kleinhalten will, hackt deshalb an einem Wurzeltag im Steinbock. Die Liste oben markiert diese Tage.

Masson beschreibt außerdem das falsche Saatbeet: Der Boden wird wie für eine Aussaat vorbereitet, das Beikraut darf keimen und wird vor der eigentlichen Aussaat flach abgehackt. Wer beides zusammennimmt, bereitet das falsche Saatbeet bei Mond im Löwen und hackt im Steinbock.

Morgens oder abends hacken

Masson beachtet den Tagesrhythmus: Hacken am Morgen beseitigt überschüssige Feuchtigkeit, Hacken am Abend beugt bei trockenem Wetter dem Wasserverlust vor. Bei nassem Boden jätet man also morgens, bei Trockenheit abends. Gehacktes Beikraut trocknet in der Morgensonne ab und wächst nicht wieder an.

Giersch, Quecke, Winde: der Auszug nach Maria Thun

Gegen Unkräuter, die sich über Rhizome und Ausläufer vermehren, nennt Masson einen Auszug aus den Pflanzen selbst. Maria Thun rät, ihn an Blatttagen zu rühren, die Verrottung der Ausläufer- und Rhizomteile abzuwarten und die Flüssigkeit an drei Abenden hintereinander zu spritzen, am besten wenn der Mond vor dem Sternbild Krebs steht.

Mondknoten und Erdnähe

An Mondknoten und in der Erdnähe ruht die Bodenarbeit; Masson nennt die Knoten ausdrücklich. Die Liste oben zeigt solche Stunden mit Uhrzeit, dazu die Bedeckung eines Planeten durch den Mond, Planetenknoten, Finsternisse und die Tage von Karfreitag bis Sonnenaufgang am Ostersonntag. Bleiben an einem Tag zwischen 6 und 21 Uhr keine zwei passenden Stunden frei, fehlt er in der Liste.

Häufige Fragen zum Jäten nach dem Mond

Wann Unkraut jäten nach dem Mondkalender?

Im absteigenden Mond an einem Wurzeltag, nach Massons Beobachtung am besten bei Mond im Steinbock. Die nächsten Tage stehen oben auf dieser Seite.

Unkraut jäten bei zunehmendem oder abnehmendem Mond?

Für die Bodenarbeit zählt im biodynamischen Kalender der Mondlauf: Gejätet wird im absteigenden Mond. Zunehmend und abnehmend beschreiben das Licht des Mondes, eine andere Bewegung.

Welches Sternbild zum Jäten?

Steinbock. Masson hat beobachtet, dass nach Bodenarbeit bei Mond im Steinbock weniger Beikraut keimt. Bei Mond im Löwen keimt viel, das nutzt man nur für das falsche Saatbeet.

Morgens oder abends jäten?

Nach Masson nimmt Hacken am Morgen überschüssige Feuchtigkeit, Hacken am Abend hält bei Trockenheit das Wasser im Boden. Bei nassem Boden morgens, bei Trockenheit abends.

Giersch und Quecke nach dem Mond bekämpfen?

Mit dem Auszug nach Maria Thun: an Blatttagen rühren, an drei Abenden hintereinander spritzen, am besten bei Mond vor dem Krebs. Dazu hacken im absteigenden Mond am Wurzeltag.

Hacken bei Vollmond?

Der Kalender sperrt den Vollmond nicht. Für das Hacken zählen Mondlauf, Tagestyp und die ungünstigen Stunden.

Gartenarbeit nach dem Mond