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Pfeiffer-Starter, das Pfeiffer-Präparat

Der Pfeiffer-Starter ist ein Impfmittel, das Ehrenfried Pfeiffer in den 1930er Jahren aus Mikrobenstämmen von Boden, Hornmist und Kompostpräparaten entwickelt hat. Er wird gestreut, gegossen oder gespritzt, in Boden und Kompost.

Was ist der Pfeiffer-Starter?

Der Pfeiffer-Starter, oft auch Pfeiffer-Präparat genannt, ist ein Impfmittel für Boden und Kompost. Ehrenfried Pfeiffer hat in den 1930er Jahren aus dem Boden, dem Hornmistpräparat und den Kompostpräparaten 56 Mikrobenstämme ausgewählt und vermehrt. Daraus entstand das Präparat (Wistinghausen u. a., Anwendung, Kap. 5.5).

Eingesetzt wird es, um in Boden und verrottbarer Substanz die Entwicklung der Bodenlebewesen und damit die Bildung der Krümelstruktur voranzubringen.

Herstellung und Anwendung

Die Mikrobenkulturen werden in Komposthaufen vermehrt, dann getrocknet und aufbewahrt. Angewendet wird der Starter trocken oder in Wasser gelöst, als Streu-, Gieß- oder Spritzmittel (Wistinghausen u. a., Anwendung, Kap. 5.5).

Der Pfeiffer-Starter gehört zu den späteren Entwicklungen der biodynamischen Bewegung, wie das Fladenpräparat und der Mäusdorfer Rottelenker. Im Landwirtschaftlichen Kurs von 1924 kommt er noch nicht vor.

Häufige Fragen zum Pfeiffer-Starter

Wer hat den Pfeiffer-Starter entwickelt?

Ehrenfried Pfeiffer, in den 1930er Jahren, aus 56 Mikrobenstämmen von Boden, Hornmist und Kompostpräparaten.

Wie wird der Pfeiffer-Starter angewendet?

Trocken gestreut oder in Wasser gelöst gegossen oder gespritzt, in Boden, Kompost und verrottbares Material.

Biodynamisches Lexikon